Praxis für Psychiatrie und Psychotherapie

Hubertus Hecker

     Ich habe eine Praxis für Psychiatrie
        und Psychotherapie
.

Da über die Berufsbezeichnungen immer noch Unklarheit herrscht, möchte ich Ihnen hier die Bezeichnungen erläutern.

Unterschied Psychiater – Psychotherapeut – Psychologe - Neurologe

Psychiater sind spezialisierte Ärzte, die sich mit der Diagnostik und Behandlung von Krankheiten oder Störungen des Geistes oder der Seele beim Menschen befassen. Um als Facharzt für Psychiatrie tätig werden zu können, wird zunächst  ein abgeschlossenes Medizinstudium gefordert. Anschließend muss sich der Arzt  in der gewünschten Richtung weiterbilden. Die Weiterbildungszeit zum Facharzt für Psychiatrie beträgt 5 Jahre.

Im Gegensatz zu den meisten anderen Fachärzten beschäftigen sich Psychiater weniger mit den körperlichen sondern überwiegend mit den seelischen Erkrankungen des Patienten. Psychiater diagnostizieren die Krankheit und behandeln sie auch. Je nach Art der Beschwerden des Patienten verordnet ein Psychiater zum Beispiel Medikamente. Hält er eine medikamentöse Behandlung für notwendig, wird ein behutsamer und langsamer Einstieg in die Medikation begonnen. Sind die Medikamente gut eingestellt, erfolgt üblicherweise ein Besuch einmal pro Monat oder pro Quartal. Viele Krankheiten können in ihrer Entstehung durch eine psychiatrische Behandlung verhindert werden.

Psychotherapeuten, die mit den gesetzlichen und privaten Krankenkassen abrechnen, sind Psychologen oder Ärzte, die eine Zulassung zur Heilkunde besitzen (Approbation) und Psychotherapie im Sinne des Psychotherapeutengesetzes und der Psychotherapierichtlinien ausüben. Psychotherapeuten machen nach dem Studium noch eine drei- bis fünfjährige Zusatzausbildung zum Psychotherapeuten. Diese umfasst die Diagnose und Behandlung psychischer Beschwerden mit Krankheitswert mittels wissenschaftlich anerkannter Methoden der Psychotherapie.

Psychologen sind Personen, die mindestens 5 Jahre ein Studium der Psychologie an einer Universität gemacht und mit einem Diplom- oder Masterabschluss erfolgreich beendet haben. Psychologen können eine Ausbildung zum Psychotherapeuten an ihr Studium anschließen. Anders als der Arzt dürfen sie aber keine körperlichen Untersuchung durchführen und keine Medikamente verordnen.

Ein Neurologe (Neurologin) ist ein Facharzt für Erkrankungen des Nervensystems . Die offizielle Bezeichnung lautet "Facharzt für Neurologie". Die Neurologie umfasst die Erkennung, nichtoperative Behandlung, Prävention und Rehabilitation bei Erkrankungen des zentralen, peripheren und vegetativen Nervensystems und der Muskulatur.